Ausbildung

Theorie

Lernen, mit Vergnügen

Theorie ist die Grundlage einer Fahrerlaubnis, ohne sie ist es nicht möglich im Straßenverkehr teilzunehmen.
Oftmals hört man, dass gerade diese wichtigen Theoriestunden dass langweilige einer Fahrschule sei. Bei uns wirst du das weder hören, noch sehen und erleben.
Wir vermitteln dir die Theorie mit den neuesten Lehrmethoden und Medien und das Ganze mit Witz und Charme.
Spaß im Unterricht ist bei uns an der Tagesordnung, wobei der Fokus natürlich dennoch auf der Übermittlung der Verkehrsregelungen liegt. WIr sorgen dafür, dass du in den wichtigen Momenten genau zuhörst und alles verstehst.

Aber…wir können viel reden, melde dich an und überzeuge dich selbst!

Prüfung

Die Theorieprüfung

Gut gelernt ist schon fast bestanden, denn die theoretische Prüfung besteht aus exakt denselben Fragen, die Ihr schon vom Übungsbogen oder vom PC kennt. Sie funktioniert nach dem Kreuzchen-Prinzip (Multiple Choice), d.h. man kreuzt die richtigen Antworten an und trägt ab und zu eine Zahl als richtige Antwort ein.
Die Fragen haben eine bestimmte Fehler-Wertigkeit (2 bis 5 Fehlerpunkte), und mit maximal 10 Fehlerpunkten aus 30 Fragen hat man bestanden. Es dürfen allerdings keine 2 Fragen falsch beantwortet sein, die jeweils 5 Fehlerpunkte haben.

Ein Fahrschüler kann die theoretische Prüfung erst ablegen (frühestens drei Monate vor dem Erreichen des Mindestalters), wenn er:

  • mindestens den vorgeschriebenen theoretischen Unterricht komplett besucht hat
  • die Fahrschule davon überzeugt ist, dass er die nötigen Kenntnisse besitzt, und ihm darüber eine Ausbildungsbescheinigung ausgestellt hat
  • der amtliche Prüfauftrag inzwischen bei der Prüfstelle (TÜV) angekommen ist.

Eine nicht bestandene theoretische Prüfung kann frühestens nach zwei Wochen wiederholt werden. Die 3 monatige Sperre nach 3 maligem Nichtbestehen gibt es nicht mehr. Also immer mindestens 2 Wochen Pause bis zur nächsten Prüfung.

Die Praktische Prüfung

Die Praktische Fahrprüfung kann nach bestandener theoretischer Prüfung (und frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters) abgelegt werden, wenn der Bewerber durch seine Ausbildung in der Lage ist, die Prüfung zu bestehen, sowie alle vorgeschriebenen Ausbildungsfahrten durchgeführt wurden.

Geprüft werden:

  • die Fähigkeit zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeuges
  • Kenntnis und Anwendung der Verkehrsregeln
  • die nötigen technischen Kenntnisse
  • die Anwendung einer umweltbewussten Fahrweise

Die Prüfungszeit beträgt bei der Klasse A 60 Minuten und bei den Klassen A1, B, BE und AM 45 Minuten.

Auch hier gilt eine nicht bestandene Prüfung darf erst nach 14 Tagen wiederholt werden und die 3 Monats Sperre fällt weg.

Praxis

Spaß ist in der Praxis ein ebenso großer Faktor wie in den Theoriestunden, wobei die oberste Priorität die Konzentration auf den Verkehr hat. Unser Erfolg ist es, wenn du sicher, vorausschauend und ruhiges Fahren lernst.

Die praktische Ausbildung umfasst 6 verschiedene Ausbildungsstufen, die aufeinander aufbauen.
Das Prinzip lautet: vom Einfachen zum Schweren, so dass die Hilfestellung, von uns als Fahrlehrer, zum Ende der Ausbildung hin immer weniger wird und Ihr so zeigen könnt, dass Ihr auch immer selbständiger fahren könnt!. Man erkennt am Ausbildungsplan (siehe unten), dass vom Fahrschüler einiges verlangt wird, deshalb kann auch niemand im Einzelfall vorhersagen, wie viele Fahrstunden ein Schüler bis zur nötigen Reife braucht!

  • Grundstufe
    Überprüfen des Fahrzeugs, Einsteigen, Einstellung, Vorbereitung Kontrolleinrichtungen, Anfahrübungen, Lenkbewegungen, Bremsen, Schalten, Mindestmaß an Sicherheit in der Fahrzeugbedienung.
  • Aufbaustufe
    Bewegen des Fahrzeugs im einfachen Verkehr, Blicktechnik, Einordnen, Abbiegevorgänge, Grundfahraufgaben: rückwärts Fahren, Parken, Wenden Gefahrbremsung aus 40 km/h. Trainieren verschiedener Fahrmanöver und Handlungsabläufe.
  • Leistungsstufe
    Einbeziehen der Verkehrs und Vorfahrtregeln, Verkehrszeichen, Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer einschätzen, Festigung der Fahrzeugbedienung, heranführen an schwierige Verkehrssituationen.
  • Stufe der Sonderfahrten
    Autobahnfahrten, Überlandfahrten, Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit.
  • Reifestufe
    Selbständiges, sicheres Fahren auch im dichten Verkehr, Fahren nach Wegweisern. Wiederholung, evtl. Korrektur des bisher Gelernten (z.B. Grundfahraufgaben). Sichere Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen, rechtzeitige Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren, richtiges Reagieren auf Fehlverhalten anderer. Fahrstil: energiesparend, defensiv, aber zügig genug im Verkehrsfluss.
  • Prüfungsvorbereitung
    Belastungsproben (simulierte Prüfungsfahrten ohne Hilfe des Fahrlehrers), Training, bis die Leistungsfähigkeit auch unter Stress und mit Nervosität, stabil genug ist Vermeidung/Abbau von Stressfaktoren während der Fahrt.